Erfahrungsberichte
Hallo Ruby,
vielen Dank nochmal für die zweite, wunderbare Session. Ich muss immer noch regelmäßig daran denken, auch wenn die körperlichen Spuren bereits vergangen sind.
Ich habe mich wieder super wohl mit dir gefühlt, du bist einfach total sympathisch und ich fand es auch sehr schön, vor und nach der Session diesmal mehr mit dir zu quatschen, nachdem ich nicht mehr so ein aufgeriebenes Nervenbündel wie beim ersten Mal war 😅
Ich habe es sehr genossen, den Alltag vergessen zu dürfen als dein Spielzeug. Wie du mit meiner Geilheit gespielt hast, nachdem ich für dich keusch sein durfte, war unglaublich. Du kannst einfach viel zu gut lesen, was mich anmacht. Zum Einstieg deine langen, schwarzen, hohen Stiefel liebkosen zu dürfen, während du dich vor mir geräkelt hast, hat mich direkt in den Subspace gebracht, in dem ich dir folgen, gehorchen, und gefallen wollte. Vielen Dank auch, dass ich deinen wunderbaren Körper berühren durfte. Dass ich darüber hinaus gerade zu süchtig nach deinem Arsch bin, weißt du wunderbar für und gegen mich einzusetzen. Stolz war ich auch, dass ich diesmal nicht nur ein wenig härtere Schlagwergzeuge sondern auch einen größeren Strap-on abbekommen habe. Du fickst einfach zu gut. Auch die Prostata Behandlung war wieder sehr intensiv, ich war dem Orgasmus extrem nah diesmal, beim nächsten Mal hast du mich bestimmt soweit - ich freue mich zwar schon drauf, aber ein bisschen Sorge habe ich ja auch, dass ich dann nicht mehr aus dem Käfig darf 😉
Am intensivsten und einprägsamsten war aber dein diesmaliges Facesitting, das war wirklich Himmel und Hölle. Von deinem perfekten Arsch die Luft abgeschnürt zu bekommen ist ein Handel, den ich jederzeit gerne eingehe, aber wenn die Atempausen durch das Wichsen mit Stacheln erkauft werden müssen, dann wünscht man sich wirklich nichts mehr, als ewig unter deinem Arsch nach Luft ringen zu dürfen. Und geil war es umso mehr. Mein Schwanz hatte noch zwei Tage lang leichte Kratzer, die mich an dieses Erlebnis haben zurückdenken lassen. Dass ich dich diesmal komplett nackt bewundern durfte zum Abschluss und dafür von dir angepisst wurde, hat mich neugierig auf mehr von deinem Natursekt gemacht.
Ich werde wohl also auf jeden Fall wiederkommen müssen - nicht, dass ich es anders wollte - um weitere geniale Sessions mit dir zu erleben. Vielen Dank an dich (und auch an die gute Gina Doll für ihr Intermezzo) und ich kann es kaum erwarten, wieder unter deinen fähigen und gleichzeitig zärtlichen Händen leiden und genießen zu dürfen 😘
Vorab möchte ich erwähnen, dass ich selbst eine Frau bin. Genau deshalb ist es mir wichtig, meine Erfahrung zu teilen, denn während meiner Suche habe ich festgestellt, dass Erfahrungsberichte von Frauen über Sessions mit einer Domina eher selten zu finden sind. Vielleicht kann mein Bericht der einen oder anderen Frau, die neugierig ist, aber noch zögert, ein wenig Mut machen.
Ich war schon längere Zeit auf der Suche nach einer passenden Domina und für mich stand von Anfang an fest, dass ich ausschließlich zu einer Frau gehen möchte. Was zunächst gar nicht so kompliziert klingt, hat meine Suche tatsächlich ziemlich schwierig gemacht, denn viele Dominas bieten grundsätzlich keine Sessions mit Frauen an.
Dazu kommt, dass ich mich selbst als sehr ausgeprägte Masochistin bezeichne und sicherlich nicht die einfachste Spielpartnerin bin. Bei mir geht es nicht einfach nur um körperliche Reize – sehr vieles findet im Kopf statt. Persönliche Erfahrungen, meine Psyche und auch Traumata spielen dabei eine Rolle. Deshalb ist Vertrauen für mich unglaublich wichtig. Ich brauche ein Gegenüber, das aufmerksam ist, meine Reaktionen wahrnimmt und auch ein Gespür dafür entwickelt, was in meinem Kopf passiert.
Aus diesem Grund habe ich mich vorab sehr ausführlich über Ruby June informiert, bevor ich sie schließlich angeschrieben habe. Meine erste Frage war natürlich, ob sie überhaupt Frauen annimmt. Sie bejahte das sofort und schon bei unserem ersten Kontakt hatte ich ein sehr gutes Gefühl.
Wir verstanden uns von Anfang an und ich merkte schnell, dass Ruby wirklich Interesse daran hatte, mich kennenzulernen. Vor allem hatte ich nie das Gefühl, als Frau eine Ausnahme zu sein. Ganz im Gegenteil: Ich fühlte mich willkommen und der Kontakt mit ihr war von Beginn an angenehm und unkompliziert.
Als schließlich der Tag unserer ersten Session kam, war ich trotzdem nervös. Ich ging bewusst ohne große Erwartungen ins Studio, denn egal, wie gut der Kontakt vorher ist – ob die Chemie wirklich stimmt, merkt man erst, wenn man sich persönlich gegenübersteht.
Und dann stand Ruby vor mir.
Ich muss an dieser Stelle einfach sagen, dass ich sie wunderschön finde. Ihre Erscheinung, ihre Weiblichkeit und ihre gesamte Ausstrahlung haben vom ersten Moment an unglaublich viel in mir ausgelöst. Natürlich hatte ich vorher Bilder gesehen, aber sie tatsächlich vor mir zu haben, war noch einmal etwas völlig anderes.
Mein Kopfkino war praktisch sofort da. Ruby hat durch ihre Präsenz und ihre Art die unterschiedlichsten Fantasien in mir ausgelöst und mein ohnehin schon sehr ausgeprägtes Kopfkino noch einmal deutlich verstärkt. Da bei mir sehr viel über Fantasie, Gedanken und psychische Spannung funktioniert, war diese Anziehung ein wichtiger Teil der gesamten Erfahrung.
Gleichzeitig fühlte ich mich bei ihr erstaunlich schnell sicher. Sie begegnete mir mit ehrlichem Interesse und einer Offenheit, durch die es mir leichtfiel, mich ihr gegenüber zu öffnen.
Natürlich besprachen wir vor der Session meine Wünsche, Grenzen und No-Gos. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass einfach nur eine Liste abgearbeitet wird. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass Ruby wirklich wissen wollte, wer vor ihr steht und was mir persönlich wichtig ist.
Während der Session bestätigte sich dieses Gefühl. Sie ging auf meine Wünsche ein, war aufmerksam und hatte meine Reaktionen jederzeit im Blick. Genau das ermöglichte es mir, mich wirklich auf die Situation einzulassen und Kontrolle abzugeben.
Ein Punkt, den ich unbedingt hervorheben möchte, ist ihr Umgang mit der Bullwhip. Wer selbst Wert darauf legt, weiß vermutlich, dass es gar nicht so einfach ist, jemanden zu finden, der eine Bullwhip wirklich souverän, kontrolliert und präzise beherrscht. Gerade dabei sind für mich Erfahrung, Können und ein sehr gutes Gespür für das Gegenüber entscheidend. Ruby hat mich auch in diesem Bereich absolut überzeugt. Man merkt, dass sie weiß, was sie tut und die Bullwhip sehr gut beherrscht.
Der für mich beeindruckendste Moment kam allerdings erst nach unserer Session.
Ich fragte Ruby, wie sie mich einschätzt und was sie glaubt, warum ich bestimmte Dinge von ihr verlangt hatte. Die persönlichen Hintergründe hinter einigen meiner Wünsche hatte ich ihr vorher bewusst nicht erzählt.
Ihre Antwort hat mich wirklich sprachlos gemacht.
Sie erkannte Zusammenhänge und Beweggründe, die bei mir nahezu hundertprozentig zutrafen. Gerade weil einige meiner Wünsche eng mit meiner Psyche, persönlichen Erfahrungen und meiner Vergangenheit verbunden sind, hat mich das unglaublich beeindruckt.
In diesem Moment wurde mir bewusst, wie genau Ruby mich während unserer gemeinsamen Zeit wahrgenommen hatte. Sie hatte nicht nur auf meine unmittelbaren Reaktionen geachtet, sondern offenbar auch sehr viel von dem verstanden, was dahinterlag. Für mich war das etwas ganz Besonderes.
Auch nach der Session ließ mich die Erfahrung nicht sofort los. Noch Tage später musste ich immer wieder an bestimmte Situationen denken und selbst Wochen danach kamen einzelne Momente zurück in meinen Kopf.
Natürlich hatte auch mein Kopfkino durch Ruby ordentlich neue Nahrung bekommen. Bestimmte Erinnerungen an ihre Ausstrahlung, ihre Präsenz oder einzelne Augenblicke unserer Begegnung reichten aus, um neue Gedanken und Fantasien entstehen zu lassen. Ich hätte vorher nicht erwartet, dass eine Session so lange in mir nachwirken würde.
Es dauerte deshalb auch nicht lange, bis ich eine weitere Session bei Ruby buchte. Dieses Mal wollte ich andere Themen und Seiten von mir ausprobieren und auf dem aufbauen, was bei unserer ersten Begegnung entstanden war.
Gerade anderen Frauen, die vielleicht schon länger neugierig sind, sich aber bisher nicht getraut haben, möchte ich mit meinem Bericht etwas von dieser Unsicherheit nehmen. Ich kann natürlich ausschließlich von meiner persönlichen Erfahrung sprechen, aber für mich hat sich die lange Suche definitiv gelohnt.
Ruby June hat mich auf mehreren Ebenen beeindruckt: als wunderschöne und faszinierende Frau, durch ihre starke Präsenz, durch ihr Können – insbesondere mit der Bullwhip – und vor allem durch ihre außergewöhnliche Fähigkeit, ihr Gegenüber wahrzunehmen und zu lesen.
Ich bin sehr froh, dass ich damals meinem Gefühl gefolgt bin und den Schritt gewagt habe. Aus einer Begegnung, vor der ich zunächst ziemlich unsicher war, wurde eine Erfahrung, die mich noch lange danach beschäftigt hat.
Vielen Danke liebe Göttin Ruby!
Deine Begleitung durch den „Locktober“ war Fluch und noch mehr Segen zugleich. Hinter mir liegen einige der spannendsten Wochen überhaupt.
Du hältst Herz und Konsequenz stets geschickt in Waage! Dein sympathisches Wesen macht es zum Vergnügen, für dich die Zähne zusammen zu beißen und durchaus hart an der Grenze zu leiden. Dass ich meinen letzten wie auch ersten Orgasmus zu deinen Füßen erleben durfte macht die letzten Wochen zu etwas ganz besonderen und unvergesslichen für mich!
Es war mir eine große Ehre die ich mit Worten nicht zu beschreiben wage!
Vielen Dank Göttin Ruby June!
Thank you Goddess Ruby,
I chose to give in to my inner fantasies and booked an appointment with Goddess Ruby June. She graciously accepted, and my introduction to this world was under way.
For anyone that is curious about making the first step, I would highly recommend Ruby June. She was respectful of my limits and understood what it was that I was hoping to gain from our time together. She kept our session flowing, leaving never a dull moment. While she took the time to introduce me to the world, I have no doubt in my mind that for anyone who is more experienced, she would be able to push them to their limits as well.
Goddess Ruby, thank you for showing me what this life could be about. I look forward to any future time we spend together with deep curiosity, and a greater appreciation for your art. Thanks again.
Perfection! The very first word that comes to mind when I think of my session with Goddess Ruby June. She is radiant—elegant, confident, and utterly captivating. From the moment we met, her warm, approachable nature put me completely at ease. Beneath her lovely exterior lies a sharp intellect and a well-traveled soul, making her company as stimulating as it is enchanting.
Our encounter began as most do, but with her, everything felt different. She skillfully led the conversation, asking about my past experiences, my preferences, and my boundaries. Her attentiveness made it clear—this was going to be unforgettable.
With expectations set, she instructed me to disrobe and wait. The moment she returned, the dynamic shifted. Her dominance was immediate, palpable, and thrilling. She took her time, carefully probing my limits, gauging how much I could endure. When she found her answer, the real session began, and with it, her sadistic prowess.
It was nothing short of exhilarating. Every cane stroke, every lash of the cane was precise, deliberate, and delivered with wicked delight. She didn’t just push my limits—she danced on the edge of them, all while taunting me mercilessly. Her words cut deeper than any implement, calling me “wimpy” and daring me to prove my worth.
Before long, I was begging and pleading, drenched in sweat, and entirely at her mercy—a toy in her capable hands, molded to suit her desires. It was elation. When she finally finished, I was left in a state of euphoric bliss, utterly drained yet completely satisfied.
Goddess Ruby June didn’t just meet my expectations—she shattered them. I walked away feeling fulfilled in a way few experiences have ever provided. She is Truly, perfection.
Als ich Ruby June kennengelernt habe, war ich in Sachen BDSM (zumindest in der Praxis) noch relativ unerfahren. Innerhalb weniger Sessions hat sie mich sehr einfühlsam und kreativ an die Sache herangeführt, so dass ich mir mein Leben nicht mehr ohne vorstellen kann.
Sie kann mich jedes Mal wie ein offenes Buch lesen und meine Wünsche und Phantasien perfekt umsetzen; keine Session ist wie eine andere. Auch wenn ich als Frau ein eher seltenerer Gast im Studio bin, fühle ich mich immer sehr wohl und besonders zugleich.
Es ist also definitiv keine "reine" Männersache, und dafür ist Ruby als Domina absolut perfekt 🙂
Göttin Ruby June öffnete mir die Tür. Sie trug schwarze Plateau Lack Overknee Stiefel, ein schwarzes Bustier mit passendem Slip und darüber einen roten leichten Mantel aus Spitze.
Ein atemberaubender Anblick. Zuerst tadelte sie mich, weil ich vor lauter Aufregung etwa 10 Minuten zu früh dran war aber ich hatte es wegen der Vorfreude nicht mehr ausgehalten.
Nach einem ausführlichen Gespräch über meine Vorlieben und Tabus ging es los. Ich zog mein Sklavenoutfit an (Latexmaske, Handschuhe und Socken). Göttin Ruby June betrachtete mich von allen Seiten und ließ Ihre langen dunkelroten Nägel an den ersten Stellen über meinen Körper gleiten. Die Berührungen erschütterten mich. Dann zog sie mir, wie es sich für einen Sklaven gehört ein Halsband an und band mir die Eier ab. Ich ging vor ihr auf die Knie um Ihre Stiefel und Füße ordentlich zu begrüßen. Ich lutschte die Sohle, den Absatz und den Fußbereich ordentlich. Als ich das zu Ihrer Zufriedenheit erledigt hatte, führte sie mich zum Sklavenstuhl und fixierte mich darauf. Dann befestigte sie Klammern an meinen Brustwarzen um schön daran zu ziehen. Hin und wieder bearbeitete sie meine Brustwarzen auch mit ihren Nägeln, das war besonders geil. Dann dehnte sie meinen Arsch langsam und behutsam mit ihren Fingern auf für das was später noch folgen sollte.
Nachdem ich angemessene Zeit auf dem Stuhl verbracht hatte legte sie sich auf ein Bett, ich durfte Ihre Stiefel ausziehen und anfangen Ihre geilen Füße mit Händen und Zunge zu verwöhnen. Während ich auf dem Boden lag schob sie abwechselnd ihre Zehen in mein Sklavenmaul. Dabei massierte sie mit ihrem anderen Fuß meine Eier.
Nachdem ich ihre Füße zu ihrer Zufriedenheit verwöhnt hatte durfte ich mich auf den Gynstuhl legen. Sie fixierte wieder meine Hände und Beine. Ich war ihr total ausgeliefert. Sie schnürte sich einen Strapon um und ließ ihn langsam und gut geschmiert in meinen Arsch gleiten. Zuerst fickte sie mich erst einmal ordentlich durch bevor sie sich wieder meinen Brustwarzen widmete. Sie zog ihr Bustier aus. Ich durfte ihre wunderschönen Brüste nicht nur bewundern, da ich mich so gut ficken ließ machte sie meine Hände los und ich durfte ihre Brüste sogar massieren. Währenddessen kniff sie aber auch meine Brustwarzen immer fester. Ein Teufelskreis. Dabei hatte ich natürlich immer den Schwanz der Herrin in meinem Arsch. Sie stieß mich abwechselnd mal schnell und heftig, dann aber auch wieder tief und langsam. Es war megageil. Nachdem ich mehrere Analorgasmen hatte ließ sie von mir ab und ich durfte vom Gynstuhl runter steigen.
Zuletzt musste ich mich hinlegen und sie setzte sich auf mein Gesicht damit ich ihren geile Duft riechen konnte. Dann nahm sie mir die Luft, währenddessen hielt sie einen Massagestab an meinen Schwanz und ich durfte ihren wunderschönen Po massieren. Jetzt durfte ich abspritzen, da es ihr beim ersten mal zu schnell ging, durfte ich gleich noch ein zweites mal. Es war einfach nur geil!
Als ich wieder einigermaßen stehen konnte führten wir noch ein sehr nettes Nachgespräch.
Nach einer Dusche verabschiedete Göttin Ruby June sehr herzlich.
Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch bei Göttin Ruby June, vielleicht dann auch mit einer 2. Dame.
Liebe Ruby June,
ich wollte mich mit einem großen Dankeschön melden für die sehr intensive Session am Mittwoch. Du hast mir einiges zum Nachdenken mitgegeben! Du warst unglaublich präsent und erotisch. Du hast mich an Grenzen geführt: Vorher hätte ich gewettet, dass ich es niemals aushalte, wie Du auf mir stehst (und dann noch mit diesen spitzen Absätzen!). Es ging aber gar nicht ums Aushalten, sondern um mehr: Du hast mich dazu gebracht, Deine Schuhe und Füße küssen und lecken zu WOLLEN. Und als Deine geheimsten Stellen vor mir waren, wollte ich die unbedingt erreichen, mit aller Kraft (was natürlich nichts nutzte). So intensiv habe ich eine Session noch nie erlebt.
Und dann hast Du dieses sensible und ausführliche Nachgespräch mit mir geführt, hinsichtlich der Rolle von Ängsten. Das hat mir Augen geöffnet, da ich BDSM zuvor nur mit Ausbruch aus dem Alltag und Rollenwechsel in Verbindung gebracht habe. Ich habe darüber viel nachgedacht, und werde das bestimmt auch in Zukunft noch tun. Ich habe noch nie ein so intensives und zugewandtes Nachgespräch erlebt.
Für das alles danke ich Dir.
Hallo Göttin Ruby, nachdem ich mich wieder gesammelt habe, nochmals danke, danke, danke für unsere gestrige, erste Session!
Die große Nervosität war schon nach der Begrüßung und Deinem zauberhaften Lachen verflogen. Durch Deine einfühlsame Art wusste ich schon nach ein paar Sätzen, dass die Chemie stimmt und ich mich Dir komplett öffnen und hingeben kann. Keine Gedanken mehr an Nervosität usw..
Klar, die Aufregung vor Dir und der Session war immer noch da - aber sehr, sehr angenehm 🙂 Irgendwie hat man ja immer im Kopf "hoffentlich stelle ich mich nicht zu blöd an" - gerade beim ersten Mal. Aber wie Du mir das genommen hast und ich mich schon nach ein paar Minuten komplett fallenlassen konnte, das war schon unbeschreibbar.
Die Session selbst war auch unglaublich - Du warst unglaublich! Diese Nähe, Distanz, Ansprache, Blicke, Dosis zwischen Qual und Geilheit. Dich spüren, schmecken, riechen, berühren zu dürfen war der Wahnsinn. Selbst der A***-Teil, was jetzt nicht wirklich zu meinen Favoriten zählt, war klasse. Deine Drohungen und Andeutungen, waren irgendwo zwischen Himmel und Hölle für mich 😅
Die Fütterung, Fuß- und Speichelspielereien - PERFEKT 🥰😍 Hätte wirklich nicht gedacht, das ich auf (Deine) Füße so abfahre 😃 Das Breath-Play war auch (sehr) herausfordernd 😅 Auch irgendwo zwischen Himmel und Hölle. Dich dabei so nah schnüffeln zu dürfen war unbeschreiblich.
Ich hoffe sehr, wir haben noch viele Sessions vor uns und Du hattest auch Spaß an und mit mir 😇 Also nochmals vielen Dank für alles, Göttin Ruby. Das waren wohl die schnellsten 2 Stunden, die ich erlebt habe! 😃
Hey😊
Ich wollte mich einfach nochmal bei dir bedanken. Ehrlich, ich hab erst heute richtig realisiert, wie gut die Session gestern eigentlich war.
Es war wirklich die beste Session, die ich bis jetzt hatte. Alles hat einfach gepasst, die Atmosphäre, das Tempo und die Art, wie du die Session geführt hast. Ich hab mich die ganze Zeit wohlgefühlt.
Was mich aber fast noch mehr überrascht hat, waren unsere Gespräche. Ehrlich, ich hatte mir vorher gedacht, dass ich mich freuen würde, wenn wir uns auch ein bisschen normal unterhalten könnten. Und genau das ist passiert, sogar ganz von selbst. Unsere Gespräche waren richtig angenehm und haben sich einfach echt angefühlt.
Man merkt einfach, dass du nicht nur professionell bist, sondern auch ein richtig respektvoller und angenehmer Mensch. Das hat die ganze Erfahrung für mich noch besonderer gemacht.
Und das Krasseste war danach: Normalerweise arbeitet mein Kopf nach solchen Erlebnissen noch stundenlang weiter. Gestern war zum ersten Mal seit Langem einfach Ruhe. Ich bin nach Hause gegangen und war einfach tief zufrieden.
Dafür wollte ich dir einfach Danke sagen. ❤️
Liebe Ruby,
ich möchte mich noch einmal ganz herzlich für die außergewöhnliche Session bedanken. In Ihrer liebevoll gestalteten und gleichzeitig kontrollierten Umgebung konnte ich meinen Horizont auf eine neue Art und Weise erweitern. Ihre beeindruckende Ausstrahlung und die elegante Dominanz haben mir auch bei den intensiveren Momenten der Session Kraft gegeben.
Die kleinen Belohnungen, die Sie mir zwischendurch zuteilwerden ließen, haben nicht nur die Spannung erhöht, sondern auch meinen Anreiz gestärkt, eine weitere Runde durchzuhalten. Es war das perfekte Zusammenspiel von Zuckerbrot und Peitsche.... wobei bei Letzterem das Wort wirklich wörtlich zu nehmen ist.
Sie haben wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Es scheint, als hätten Sie dabei ebenso viel Freude gehabt. Das Andenken wird mich sicherlich, wie von mir gewünscht, noch einige Tage begleiten und erfreuen.
Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Session.
P.S. Die Heimfahrt war wie erwartet sehr abenteuerlich und ich konnte es kaum erwarten zuhause anzukommen.
Meine angebetete geehrte Göttin Ruby June!
Ich würde es nicht schreiben, wenn ich es nicht so sehen würde, aber ich muss sagen Sie sind die beste Domina die ich bisher erlebt habe.
Die Session war wie immer perfekter als perfekt. Mir hat das mit den Klammern und dem ziehen an den Klammern sehr gut gefallen. Das war wirklich sehr brutal. Ihre Sessions sind auch sehr sehr extrem. Vor allem bei den Sachen mit den Klammern. Sie haben mich mit der Peitsche auch sehr geil und extrem fertig gemacht. Ich war nach dem Auspeitschen komplett geknackt fertig und befriedigt. Ich habe die Sachen danach auch sehr genossen, aber meine Grenze war erreicht. Das ist eine Ihrer leichtesten Übungen.
Alles war mehr als perfekt. Ich hatte jetzt die fünfte Session bei Ihnen einschließlich mit der mit der Miss Jane.
Ich habe jetzt beim fünften Mal festgestellt, dass Sie die beste Domina sind die ich bisher erlebt habe.
Mich fertig machen, mich knacken. Das ist ein Kinderspiel für Sie!
Danke für Ihre kostbare Zeit. Danke für alles.
Ihr Versager🥰
P.S. Ich bin kaputt, mausetot und mein Arsch tut weh. Meine Brustwarzen schmerzen ebenfalls sehr stark. 💓🤎
Meine wunderschöne Göttin Ruby June ich möchte mich für die wundervolle Session bedanken die ich mit ihren Erleben durfte, ihre Führung und das Spiel mit meiner Geilheit waren traumhaft. Meine Oberschenkel erbeben noch immer von ihrer Zuwendung und die Küsse ihrer roten Bullwhip waren in der Menge herausfordernd und erregend zugleich.
Und vor allem war es traumhaft ihre wundervollen Füße endlich wieder liebkosen, riechen und schmecken zu dürfen.
Und der Abschluss so unglaublich schön gequält mit göttlichem Antlitz und ihrem Sekt im Sklavenmaul zu kommen war unglaublich schön und intensiv. Wieder einmal haben sie mich mit ihrer wundervollen empathisch, dominanten Art in neue Sphären gebracht .
Eine Traum Session von Anfang bis Ende, vielen Dank für dieses traumhaft schöne Erlebnis.
IHR schmerzgeiles Spielzeug
Liebe Ruby,
ich möchte dir gerne noch ein Feedback zu unserer gemeinsamen Session schreiben.
Ein Jahr habe ich auf diesen Termin gewartet – und diese Zeit war es absolut wert. Du hast mich total geflasht!
Ich habe mitgezählt: Mittlerweile ist Tag 3 und ich spüre dein „Andenken“ immer noch an meinen Nippeln. Deine Ansage „Du spürst mich noch drei Tage später“ war definitiv keine Übertreibung. 😄
Unsere gemeinsame Zeit war für mich eine absolute 12 von 10! Das gesamte Erlebnis – vom Eintritt über das Vorgespräch und die Session, in der du mein Kopfkino perfekt getroffen hast, bis zum anschließenden Wiederankommen – war einfach rundum stimmig und absolut empfehlenswert.
Ich habe es dir vor Ort schon gesagt, aber ich muss es einfach noch einmal erwähnen: Dein Facesitting ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend und lässt wirklich kein „Ausweichen“ zu. 😈
Besonders spannend fand ich auch die Fesselung in der misslichen Lage auf dem Sklavenstuhl. Diese Art von „Behandlung“ war für mich völlig neu, und gerade das Gefühl, in dieser Position keine wirkliche Ausweichmöglichkeit zu haben, hat einen ganz eigenen Reiz. Das hat definitiv neue Türen für mich geöffnet.
Ich freue mich schon sehr darauf, dich wiederzutreffen, das Erlebte weiter zu vertiefen und herauszufinden, wie weit wir beim nächsten Mal noch gehen können. 😉
Vielen Dank für diese außergewöhnliche Session!😊
Mittlerweile ist es tatsächlich schon Jahre her, dass ich ihr zum ersten Mal begegnete. Es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen, als ich vor ihrer Tür stand und den Klingelknopf drückte. Mein Herz pochte. Mein Magen war flau, meine Knie zitterten und ich war hin- und hergerissen zwischen einfach umdrehen und gehen oder doch bleiben und erleben, was ich mir seit Wochen erträumt hatte.
Noch bevor ich mich entscheiden konnte, flog die Tür auf. Da stand Sie: noch schöner als es ihre Bilder vermuten ließen. Ich war wie gelähmt. Noch nie hatte ich etwas so Schönes gesehen.
„Da bist du ja“, gefolgt von einem: „Du bist spät.“
Ich weiß nicht mehr, was ich entgegnete. Das ist auch nicht wichtig. Ab diesem Zeitpunkt zählte nur noch Sie für mich: diese Göttin, wunderschön, voll von dieser ihr typischen positiven Energie, mit einem Lächeln, das jeden Widerstand ganz mühelos bricht.
Sie zeigte mir mit einer Handbewegung den Weg nach oben und während ich noch versuchte, beim Erklimmen der Treppe mit meinen Puddingbeinen möglichst nicht zu blöd auszusehen, war sie schon oben angelangt und erwartete mich.
„Jetzt mache ich dich erst mal schön süchtig nach mir.“
Ganz kurz kam mir der Gedanke: „puh, jetzt wird’s aber Klischeehaft“
Das ist das Letzte, woran ich mich erinnere, bevor ich mich rücklings auf einer lederbezogenen Liege wiederfand. An Armen und Beinen gut fixiert und stramm gezogen, mit einem abgebundenen Gehänge, das oben an einem Seilzug befestigt war.
An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass dies meine erste BDSM-Erfahrung überhaupt war und ich die Session nur ausgemacht hatte, um überhaupt eine Chance zu haben, dieser Traumfrau zu begegnen. So wurde in diesem Moment alles, was ich bisher über BDSM gelesen hatte, erschreckenden Real.
Ich erinnere mich nicht mehr ganz genau an alles. Ich weiß nur, dass ich die nächsten anderthalb Stunden Hölle und Himmel zugleich erlebte und meine Nippel am Tag darauf blutig und verkrustet waren. Ich bekam eine sehr reale Vorstellung davon, was Facesitting und Breathplay bedeuten und was div. Internetbeiträge damit meinen, wenn sie von vollkommen ausgeliefert berichten.
Und trotz der für mich wirklich starken Schmerzen, die sie mir zufügte, fühlte ich mich zu keinem Zeitpunkt unsicher oder allein. Das lag nicht nur daran, dass ihr ansteckendes Lachen und ihr betörender Geruch mich jeden Schmerz vergessen ließen, sondern vielmehr an ihrer Aufmerksamkeit und Empathie. Sie ließ mich zu keinem Zeitpunkt allein. Sie las mich wie ein offenes Buch, fand meine Triggerpunkte ebenso schnell wie meine Grenzen.
Man will dieser Göttin unbedingt Vertrauen und bis heute hat Sie dieses Vertrauen jederzeit respektiert und nie auch nur ansatzweise enttäuscht.
Eine ganz neue Erfahrung: Die Person, die mir so sehr wehtut, ist gleichzeitig die Person, die mich beschützt und auf mich acht gibt. An diesem Tag habe ich erfahren was Hingabe bedeutet, denn meine Göttin hat die Voraussetzungen dafür geschaffen und mich eingeladen ihr meinen Körper und meine Seele zu Füßen zu legen.
Anscheinend hatte sie Spaß, denn am Ende der Session wollte sie mir erlauben zu kommen. Den Konjunktiv habe ich ganz bewusst gesetzt. Ja, sie wollte es mir erlauben.
Anfangs durfte ich zur Unterstützung noch ihren wunderschönen Körper berühren. Doch irgendwann wurde ihr das wohl zu langweilig. Sie sperrte mich in einen Stahlkäfig legte mir einen Edelstahlteller und zwei Kleenex hin und sagte:
„Mein nächster Gast kommt um 15:00 Uhr. Schaffst du das bis dahin?“
Die nächsten 30 Minuten verbrachte ich allein in meinem Käfig und versuchte mit aller Kraft zu kommen.
Das Ergebnis kann man sich denken. Der Teller blieb sauber, die Kleenex unbenutzt. Ihre Worte waren Balsam für mein geschundenes Ego: „Es ist nicht schlimm, dass du nicht gekommen bist. Du durftest, doch du musstest nicht.“ Sagte sie mit einem warmen Lächeln auf den Lippen.
Und heute, beinahe drei Jahre später, weiß ich, wie recht Sie damals hatte:
„Jetzt mache ich dich erst mal schön süchtig nach mir.“
Kniend, voller Demut, hat er das Gefühl für die Zeit verloren.
Die Gedanken ziehen immer engere Kreise um dieses wundervolle, anbetungswürdige Wesen in seinem Kopf. Er weiß, wozu sie fähig ist, kennt und genießt ihren Sadismus zu gut.
Diese Göttin ist imstande, die dunkelsten Ecken seiner Seele zu finden und ihn mit sich selbst zu konfrontieren wie niemand sonst. Also erwartet er demütig kniend, ängstlich und unsicher das, was heute kommen mag.
„Schau mich an“, hört er plötzlich direkt vor sich.
Diese Stimme, deren Klang zu hören so vieles verspricht. Ihr Geruch, ihre Präsenz und Energie, die sie umgibt und für ihn körperlich spürbar zu sein scheint.
Wie ihm geheißen, öffnet er die Augen und erblickt eine Göttin. Er spürt nun deutlich all das, was diese außergewöhnliche Frau zu einer anbetungswürdigen Göttin macht. Nur ein Augenblick ihrer Gegenwart macht begreifbar, wofür sich alle Mühe gelohnt hat. Warum er sein Leben nur darauf gewartet hat, dieses wundervolle Wesen anbeten zu dürfen. Ihre Gegenwart ist so ergreifend und erfüllt sein gesamtes Sein mit Hingabe. Eine Hingabe, die sich aus Liebe nährt. Eine Liebe, die reiner, bedingungsloser und unerschütterlicher ist als jedes Gefühl, das er kannte.
Nun kniet er vor seiner Göttin, zitternd, ängstlich, erfüllt von der universellen, alles umfassenden Kraft reiner altruistischer Liebe. Nichts weiter hat er ihr hinzugeben, und so bleiben nur Liebe und die Hoffnung, zu genügen. Er nimmt noch einen Zug der klaren Luft, die seine Göttin mit ihm teilt, und wartet.
Das Summen des Türöffners reißt ihn aus seinen Gedanken. Jetzt sind es nur noch wenige Augenblicke, bis er ihr wahrhaftig gegenüberstehen wird.
Voller Ungeduld rennt er die Treppe nach oben. Genau die Treppe, die er vor wenigen Wochen nach unten stieg. Damals schien ihm jede Stufe zu sagen: „Was machst du? Dreh wieder um …“ Bezeichnend, dass der Weg zur Göttin immer nach oben führt.
Diffuse Angst, Nervosität und unfassbare Vorfreude steigern sich mit jedem Schritt. Erinnerungen an vergangene Begegnungen fliegen wie ein Schwarm Stare durch den Kopf. Erinnerungen an Schmerz, Genuss, Lust, Demut. Wie er ihr ein Wochenende lang als Toilette dienen durfte, wie sie ihm die Luft zum Atmen nahm und wieder schenkte, wie sie ihm diese bittersüßen Schmerzen zufügte und er es ertrug, nur um ihren intensiven Geruch in sich aufnehmen zu dürfen.
Nun, über ein Jahr nach seiner ersten Begegnung mit ihr, besaß er neben all den Erinnerungen auch einen Peniskäfig — viel zu klein natürlich —, den sie ihm auftrug, immer bei sich zu haben, was nicht immer der Situation angemessen ist. Aber das ist eine andere Geschichte.
Er besaß einen Strumpf, der nicht nur ihr Bein berührte, Schuhe, Becher etc. Alles Erinnerungen an Erlebnisse, von denen er nicht zu träumen wagte.
Oben angekommen, öffnet sich die Tür, und vor ihm steht sie. Voller Energie und strahlend schön lächelt sie ihn freundlich an. Ihr perfekter Körper, gehüllt in rote Seide. Sofort wird klar, warum sie Göttin genannt wird. Das wunderschöne Lächeln dieser zierlichen, federleichten Person trägt so viel Macht in sich.
Ihre Stimme reißt ihn aus seinen Träumen und katapultiert ihn ins Hier und Jetzt. Wie eine ihrer Ohrfeigen.
„Komm rein und mach die Tür zu.“
Wir stehen uns einen etwas zu langen Moment gegenüber, und er weiß, was sie nun von ihm erwartet. Also sinkt er auf den Boden und küsst ihre wunderschönen Füße mit der gebotenen Demut. Dass er bis heute nicht verstanden hat, wie er seine Göttin zu begrüßen hat, sieht sie ihm großzügig und geduldig nach.
„Willst du erst noch etwas trinken oder direkt ins Bad?“
„Bitte erst trinken, Göttin“, seine Antwort.
Die Göttin lächelt kurz, befiehlt ihm, den Mund zu öffnen, und spuckt hinein.
„Das sollte reichen. Geh dich waschen. Ich kann deine Angst riechen.“
Wie unangenehm! Beschämt will er aufstehen, um den bereits bekannten Weg ins Bad einzuschlagen. Und als wäre die Situation nicht beschämend genug, wurde ihm geheißen, den Weg auf allen vieren anzutreten. Erniedrigen kann sie!
Die Dusche bietet die Gelegenheit, kurz durchzuschnaufen, das zerbröselte Ego wieder ein bisschen in Form zu bringen, um ihr mit frischem Mut wieder entgegenzutreten.
Es kostet ihn immer noch Überwindung, völlig nackt mit Peniskäfig im Badezimmer auf seine immer perfekt gekleidete und gestylte Göttin zu warten. Ein Bild des Elends!
Doch aus Erfahrung wusste er, dass es besser ist so.
Sie holt ihn ab, ein kurzes Lächeln huscht über ihre Lippen, als sie ihn von oben bis unten mustert, und führt ihn krabbelnd ins Spielzimmer, wo er in einer „Sklavenhaltung“ kurz warten soll. So kniet er da, in der Haltung, die sie ihm beigebracht hat, und wundert sich über ihr feines Gespür für seine verwundbaren Punkte und Peinlichkeiten.
Wieder warten, immer dieses Warten, das ihm und seinen Gedanken viel zu viel Raum gibt, aber auch Raum, um einen festen Entschluss zu fassen. Was auch immer heute passiert, ich bleibe stark für sie! Wie oft hatte er sich genau das vorgenommen. Und genauso oft hat sie dafür gesorgt, dass sich seine Stärke mit nur einem Blick pulverisiert. Doch heute nicht. Ich bin ein starker Mann!
Schritte im Flur. Musik aus dem Lautsprecher. Die Tür fliegt auf. Das Spiel beginnt!
Mit dem Rücken zur Tür hört er seine Göttin, aber sieht nicht, wie sie sich nähert. Ein Griff von hinten, und ein stechender Schmerz fährt in seine Nippel.
„Habe ich dir nicht gesagt, du sollst deine Hände hinter den Kopf halten, wenn ich dir weh tun will?“
„Aber ich wusste doch nicht …“
Ihre flache Hand trifft ihn im Gesicht wie ein Blitz das Kaninchen. Reflexartig versucht er, seine Hände hinter seinem Kopf zu verschränken.
„Nein“, „aber“, „doch“ waren die Worte, die er am besten aus dem Wortschatz streicht. Sie lacht!
Sie zeigt auf den blanken Boden und befiehlt ihm, sich auf den Rücken zu legen. Dort fixiert sie ihn fest mit allen Gliedmaßen, weiter auseinandergespreizt. Nicht ohne ihm immer wieder zufällig mit ihrem Körper gefährlich nahe zu kommen. Zufällig? Nein, diese Frau überlässt nichts dem Zufall. Alles, was passiert, ist planvoll und berechnend. Oder selbst der Zufall gehorcht ihr.
Er liegt da, sein Gesicht nur Zentimeter von diesem begehrenswerten Hintern entfernt, sein Schwanz in einer Rüstung aus Edelstahl. Der Geruch seiner Göttin weckt Erinnerungen an den 1. November des vergangenen Jahres. Es war sein Wunsch, an diesem besonderen Tag bei ihr zu sein.
Vor seinem inneren Auge wiederholt sich die Szene von damals. Wie sie auf dem Sessel direkt vor seiner Nase Platz nimmt, sich intensiv an ihren intimsten und geheimsten Stellen ihres Körpers lustvoll berührt und ihm den Finger unter die Nase hält. Er erinnert sich daran, wie sein Schwanz nach all der Zeit drängte, nun auch berührt zu werden. Wie sie plötzlich aufsteht und sagt, dass es nun Zeit ist zu gehen.
„Oder wolltest du noch etwas?“
Nun, in der Folge erinnert er sich an den intensivsten Orgasmus seiner Karriere.
Und wieder reißt sie ihn jäh aus seinen Träumen. Er spürt ihr Gewicht auf seinem Gesicht. Atmen ist ihm nicht mehr möglich, und er denkt: Heute, ja, heute bin ich stark.
Da liegt er sprichwörtlich zwischen Himmel und Hölle und wünscht sich, sie würde nie wieder aufstehen. So nah und intensiv. Doch sein Körper ringt nach Sauerstoff und gehorcht seinen Wünschen nicht.
Da seine Göttin vorhersehbare Dinge recht schnell langweilen, steht sie zufrieden wieder auf, steckt ihm kurz noch den nackten Fuß in den Mund und geht einfach raus.
„Lauf nicht weg“, lacht sie und schließt die Tür hinter sich.
Noch immer nach Luft ringend, liegt er da, schließt die Augen und versucht, seinen Lungen einen tiefen Atemzug zu gönnen, während seine Gedanken wieder abdriften.
Es war der 2. November, genau einen Tag, nachdem ihn seine Göttin von diesem Ungetüm an Peniskäfig befreite. Er erinnert sich, dass er sie auf einen ganz besonderen Shoppingtrip in der Münchner City begleiten durfte. Sie führte ihn in den faszinierendsten Store, den er je gesehen hatte. Die Räumlichkeiten schienen Lust und Perversion zu atmen. Über mehrere Etagen verteilten sich liebevoll und überaus stilvoll arrangierte Fetischartikel jeder Couleur. Er weiß noch, wie er dastand und staunte. So ein Ort mitten in der Stadt. Wie eine Oase in der Wüste. Irgendwie unwirklich.
Nun, am Ende des Nachmittags waren alle Beteiligten wohl sehr zufrieden. Seine Göttin hatte einige neue Spielzeuge und Outfits, die charmante Betreiberin Umsatz und er? Er hatte einen neuen Peniskäfig — endlich — und so einige blaue Flecken.
In Gedanken spürte er noch seinen geschundenen Hintern auf der stundenlangen Heimfahrt, die noch die ein oder andere Überraschung mitbringen sollte. Da ging die Tür wieder auf, und mitten im Raum stand seine wunderschöne Göttin.
Ihre Anwesenheit brachte sein System in helle Aufregung und wirkte gleichzeitig so beruhigend. Er wusste, wenn sie hier ist, kann nichts passieren. Sie lenkt und führt ihn, den Raum und die Zeit. So wird nichts geschehen, was nicht geschehen soll. Er fängt an, diese Wahrheit zuzulassen, und sein Geist und Körper entspannen sich darin. Bis sie näher tritt.
Was diese Frau mit ihren Händen, Fingern und Nägeln so nebenbei beim Lösen der Fesseln anstellt, wäre allemal genug, um eine eigene Session daraus zu machen.
Er steht auf, reibt sich den Kopf und folgt ihr brav zu dem Bett.
„Stell dich da hin und beuge dich mit dem Oberkörper über das Bett. Ich will noch einige neue Spielzeuge ausprobieren, und wehe, du machst auch nur einen Mucks. Alles, was ich von dir hören will, ist dein Zählen und: Danke, Göttin.“
Und wieder wollte er diesmal stark sein für seine Göttin.
1 — Danke, Göttin.
2 — Danke, Göttin.
3 — Danke, Göttin.
…
18, 18, 18, Danke, danke, danke.
„Sei nicht so ’ne Muschi. 20 schaffst du wohl.“
Danke. Und fünf weitere „Danke“ später waren wir endlich bei 20 angekommen.
Korrekt zählen, dachte er, ist nicht ihre Stärke. Göttin Ruby und ihr kleines schwarzes Biest aus Silikon. Er hasste sich dafür, ihr dieses Ungetüm geschenkt zu haben.
Der Schmerz hatte seine Gedanken gelähmt, ihn im Hier und Jetzt gefangen. Es gibt kein Entkommen. Selbst die Gedanken sind gezwungen, zu bleiben, zu fühlen und zu hoffen. Er hofft, dass sie müde wird. Dass ihr langweilig wird und sie ablässt. Aber nein, dafür müsste er stärker sein. Er ist schwach, und sie scheint genau das zu fordern und zu genießen.
Warum sie dennoch irgendwann und genau rechtzeitig, bevor sie ihn tatsächlich überfordern würde, zur Vernunft kam, konnte er nicht einschätzen. War sie müde, wurde ihr langweilig oder hatte sie einfach Mitleid? Er glaubt, es liegt an ihrem feinen Gespür für ihr Gegenüber. Einfaches Gejammer und Angst von echter Überforderung zu unterscheiden.
Warum auch immer. Es war vorbei.
„Endlich“, denkt er, als sie mit einer kleinen Flasche Öl wiederkommt. Und sich auf das Bett legt.
„Meine Tage sind so anstrengend! Du darfst mich massieren.“
Diese unscheinbare kleine Flasche aus Plastik löst direkt Unbehagen aus. Er braucht eine Weile, um sich zu erinnern. War es nicht genau so eine Flasche? Als er fest fixiert auf dem Gynstuhl saß, seine Göttin ihm den Schwanz mit viel Öl fest und genüsslich massierte? Sein Gedanke damals war: „Das ist einfach zu schön, um wahr zu sein.“ Und genau so war es. Das Brennen setzte langsam ein, aber unnachgiebig. Wieder befand er sich zwischen Himmel und Hölle. Sie sollte nie wieder aufhören, aber …
Nun, dieses Öl hier war ohne Ingwer. Dafür mit Vanille.
Seit er sie zum ersten Mal sah, wollte er nichts anderes, als seine Göttin anzufassen. Diesen perfekten Körper fühlen. Es hatte einige Sessions und eine Menge Angstschweiß gedauert, bis er es durfte. Doch nun war es beinahe ein Ritual, auf das er jedes Mal realistisch hoffen durfte.
Er nahm das Öl und rieb sich die Hände sorgfältig warm, bevor er ihr vorsichtig das Haar zur Seite strich. Ein Moment, der sich jedes Mal in seine Seele brannte. Seine Göttin liegt vor ihm, völlig nackt und entspannt. Er steht da wie gelähmt, überwältigt von dem, was gerade geschieht, und legt seine Hand auf ihren Rücken. Er spürt sie. Ihre Wärme und Energie. Ist voll und ganz bei seiner Göttin und vergisst alles um sich. Es gibt nur noch sie. Sein Körper verliert mit dem ersten Streichen über ihren Rücken an Bedeutung. Nichts tut mehr weh, der Käfig stört nicht mehr. Es gibt nur noch seine Göttin, ihren Körper und ihr Wohlbefinden. Für ihn ist dieser Moment jedes Mal voller Magie.
Aber auch Momente mit Magie gehen vorüber, und nach etwa zwei Stunden fällt ihm sein Käfig wieder ein und dass seine Göttin den einzigen Schlüssel irgendwo hingelegt hatte. Der Zweitschlüssel war schon länger irgendwo verschollen. Was als diffus unangenehm begann, wuchs langsam zu leichter Panik heran. Ob sie noch weiß, wo der Schlüssel ist, zwischen all den Utensilien?
Er versucht, den Gedanken einfach zu verdrängen und die Situation zu genießen. Doch der Gedanke lässt ihn nicht los. Da fällt ihm ein, wie er einmal seine Göttin zum Zug gebracht hatte. Seinen Schlüssel trug sie bis zum letzten Moment um den Hals. Erst als sie schon eingestiegen war und er auf dem Bahnsteig stand, hatte sie Erbarmen, nahm den Schlüssel schnell vom Hals, reichte ihn ihrem Sklaven durch die offene Tür des Waggons und ließ ihn fallen. Ups, so was passiert nun mal. Er erinnert sich an den Schreck und wie er den Schlüssel in Zeitlupe fallen sah. Bitte, bitte nicht aufs Gleisbett.
So steht er da, seine Hände berühren den Körper einer Göttin, und betrachtet sie dabei in dem riesigen Spiegel. Er möchte dieses Bild festhalten und immer bei sich tragen, als Beweis für seine Erinnerungen. Sie muss bemerkt haben, dass er einen Moment abgelenkt war.
„Massierst du mich? Ernsthaft? Das kitzelt höchstens. Gib dir Mühe!“
Kitzeln? Da war doch was.
Es war der Tag, an dem er nach Hause kam, sich nackt im Spiegel betrachtete und sich fragte, mit welcher Raubkatze er gekämpft hatte. Ja, so sieht man aus, wenn eine Göttin es als verdiente Strafe betrachtet, einmal ordentlich gekitzelt zu werden.
Als Online-Sklave hatte er sich einen Fauxpas erlaubt, den sie nicht vergessen hatte. So erinnert er sich gut und sicher auf dem Bock fixiert zu warten. Eine Pose, die regelmäßig dafür sorgte, sein letztes Fünkchen Stolz zu zerstäuben. Je länger er darauf lag, desto mehr Zeit blieb, sich seiner lächerlich anmutenden Pose bewusst zu werden. Unangenehm!
Er fing gerade an, sich zu fragen, ob seine Göttin wusste, was sie in ihm auslöste durch die peinliche Positionierung, oder ob sie mittlerweile „betriebsblind“ dafür geworden war. Er entschied sich für Letzteres, da spürte er etwas Spitzes, Hartes an der fixierten Fußsohle. Was war das denn? Noch bevor er verstand, was gerade passiert, hatte seine Göttin wirklich jede Stelle seines Körpers mit ihren Nägeln auf Kitzeligkeit überprüft.
„Schatzi?“
„Ja?“
„Willst du mich noch mal so nennen?“
Verdammt! Jetzt verstand er, wem oder was er die nächsten Minuten zu verdanken hatte. Er hasste es, und sie schien es zu wissen, ohne es jemals probiert zu haben. Er war jedes Mal dankbar, wenn sie entschied, irgendwelche Hilfsmittel zum Kitzeln einzusetzen. Alles, wirklich alles war ihm lieber als ihre Hände und Fingernägel. Er verstand, was unter „Kitzelfolter“ zu verstehen war. Gibt es einen entwürdigenderen Anblick als einen erwachsenen Mann, der nackt mit dem haarigen Hintern in der Höhe über einem Bock liegt, lacht, bettelt und jammert und dabei jede Kontrolle über sich und seinen Körper verliert? Bis heute kann er seine Strafe seelisch und körperlich nachfühlen.
„Schatzi“ kommt seitdem in seinem Wortschatz nicht mehr vor.
Okay, okay, fester massieren. Also: Fokus, Fokus, Fokus. Als Nächstes wird er sich ihrer Waden annehmen. Darauf freute er sich, denn er wusste: Hier ist die Göttin empfindlich. Und so war es auch.
„Ahhhhh, wirst du wohl aufpassen?! Idiot!“
„Ja, Göttin! Entschuldigung.“
Immer wieder lustig. Er wusste, dass sie in einem deutlich definierten, respektvollen Rahmen gerne und authentisch mit ihm lacht. Nun, lieber über ihn als mit ihm.
Ihre Gabe, über sich selbst und Situationen zu lachen, ohne auch nur einen Funken ihrer Autorität und Göttlichkeit einzubüßen, macht sie zu einer besonderen Domina. Sie spielt ihren Sklaven und Gästen nichts vor. In keiner Sekunde lässt sie sich verunsichern oder Zweifel an ihrer Stellung aufkommen. Niemals könnte die Situation aufkommen, an der die Positionen verschwimmen oder verrutschen. Ihre Autorität, ihre Stellung, ihr Platz sind völlig natürlich und aus ihrem Innersten vorgegeben. Nicht übergestülpt, sondern immer da. Ihre Souveränität gibt ihm Sicherheit. Egal, was passiert, seine Göttin bleibt seine Göttin.
An ihren empfindlichen Waden konnte er sich erlauben, mit den Gedanken abzuschweifen und seine Massage ein bisschen weniger kräftig zu machen. Zweimal zu fest sollte er sich ohnehin besser nicht erlauben.
So streift sein Blick durch das stilvoll, atmosphärisch eingerichtete Zimmer und bleibt an einem kleinen grauen Plastikkästchen inmitten der ganzen Utensilien hängen. Strom! Ja, genau. Das war das unscheinbare Gerät. Es musste Monate her sein, doch beim Anblick dieses unscheinbaren kleinen Geräts schossen ihm sofort Erinnerungen in den Kopf. Hatte er sich gerade noch fröhlich in Sicherheit gewogen, wurde ihm nun doch mulmig.
Fest am Boden fixiert, bis auf Klebeelektroden völlig nackt, diese Traumfrau vor Augen. Er spürt es noch, als wäre es gerade erst passiert. Die Stromschläge an seinen empfindlichsten Stellen. Erst schwach, dann immer stärker, bis die Göttin exakt den Punkt gefunden hat, an dem der Schmerz gerade noch auszuhalten war. Schwer zu beschreiben, nicht stechend, nicht brennend, eine ganz eigene Art von Schmerz. Die Stromstöße kommen und gehen in einem unnachgiebigen, mechanischen Rhythmus. Sehr unangenehm oder sehr geil, je nachdem.
Da lag er nun am Boden, relativ verzweifelt ob seiner misslichen Lage, und überlegte, wie er seine Göttin am schnellsten dazu bewegen könnte, das Gerät auszuschalten. Doch noch bevor ihm auch nur eine brauchbare Idee in den Sinn kam, hört er:
„Ach, ich muss doch noch dringend etwas erledigen. Es macht dir doch nichts aus, hier auf mich zu warten.“
Schritte, und weg war sie.
Für mich war die letzte Hoffnung, dass die Batterien den Geist aufgeben. Ganz allein, fixiert, Stromschläge etwa alle zehn Sekunden und ahnungslos, wann seine sadistische Göttin wieder zurückkommt und ihn erlöst. Schwer zu beschreiben, was solche Momente in ihm auslösen.
Natürlich kam sie recht bald wieder zurück. In Wirklichkeit war sie nicht weg, sondern sie war immer da, während ich am Boden immer mehr versuchte, mich durch Verrenkungen aus meiner Lage zu befreien.
Sie muss gemerkt haben, dass seine Grenzen diesbezüglich immer näher rückten, denn nun schnappte Ruby sich das Gerät und sagte lieblich:
„Ich sehe ja, wie viel Spaß du hast, aber leider muss ich dir dein Spielzeug jetzt ausmachen. Zu viel davon ist auch nicht gut für dich.“
Sie dreht am Regler, und ich — innerlich schon entspannt — habe das Gefühl, ein Blitz schlägt mir in die Eier.
„Upsi, falsche Richtung.“
Und nun sitze ich hier zuhause und kann immer noch nicht richtig glauben, was heute Abend passiert ist. Wieder liegt ein Locktober gerade hinter mir, genau wie die letzte Session heute Abend. Ich hatte mir einen Orgasmus gewünscht. Sonst nichts. Bekommen habe ich viel mehr. Davon erzählen meine schmerzenden Nippel, die kribbeligen Fußsohlen, rot-blaue Flecken an den Beinen und meine bunt gefärbte, geschwollene „Schildkröte“.
Ja, Schildkröte. Eines Tages beschloss meine Göttin, den kleinen Kumpel Schildkröte zu nennen. Ich erinnere mich bruchstückhaft, wie ich komplett fixiert auf diesem Stuhl sitze. Nichts als den Käfig am Leib, und dieser Traum von Frau steht vor mir und zieht ihr Kleid aus. Nach vier Wochen Keuschheit merke ich ihre Wirkung auf mich und die Schildkröte sofort. Wie schön sie ist. Wie sie sich bewegt. Voller Staunen und Ehrfurcht starre ich sie an und bin einfach nur dankbar für diesen Moment.
Noch bevor ich das verarbeiten konnte, sitzt die Augenmaske und der Knebel im Gesicht. Es raschelt und klimpert. Im nächsten Moment schmerzen die Nippel. Wieder raschelt es von irgendwoher. Jetzt spüre ich Klebeelektroden, durch die schmerzhaft Strom fließt, an den Innenschenkeln. Anscheinend war sie zufrieden, denn nun spüre ich ihre berühmte Massagepistole auf meinem Käfig.
So sitze ich völlig überreizt auf dem Stuhl, und mich überkommt das starke Bedürfnis, einfach ihre Füße zu küssen. Nachdem sie mir fröhlich erst gezielte Hiebe auf die Fußsohlen verabreichte und natürlich nicht versäumte, dieselben einmal kräftig durchzukitzeln, nahm mir meine Göttin endlich den Käfig ab und befreite Schildkröte. Ich konnte meine Freude nicht verbergen, und ein breites Grinsen machte sich auf meinem Gesicht bemerkbar.
Augenbinde ab, und jetzt sehe ich sie. Wunderschön, nur hauchzarte Dessous am Körper. Da fällt mir ein Detail in ihren Händen auf, das meinen Gesichtsausdruck von Freude und Erleichterung direkt in bloße Angst verwandelt haben muss. Ihr aktuelles Lieblingsspielzeug. Ein etwa 110 cm langes schwarzes Biest aus Leder. Die Peitsche.
Ich war noch nicht fertig damit, mich über meine eigene Dummheit zu ärgern, da bekomme ich sie zu spüren. Die Peitsche. Ich muss zugeben, dass ihre Trefferquote mittlerweile durchaus beeindruckend ist. Mein Schwanz aka Schildkröte ist nun wirklich recht leicht zu verfehlen, trotzdem wurde er mit jedem Treffer größer und leuchtender. Was auch meiner Göttin freudig auffiel.
Was ist schlimmer? Der Schmerz oder die Angst davor? Ich weiß es nicht.
Aber meine Göttin hatte heute Mitleid und löste die Fixierungen, Elektroden und Klemmen, wies mich an, mich rücklings auf das Bett zu legen.
Plötzlich stand sie über und auf mir. Wie soll ich das, was nun folgt, beschreiben? Ich kann es selbst noch nicht glauben. Ihr Champagner, ihr Geruch, ihre Erlaubnis, sie und auch mich anzufassen. So treffsicher sie mit der Peitsche umgeht, tut sie es auch mit Sehnsüchten und Begierden.
„Darf ich?“
„Komm.“
Ihre besondere Gabe, mit nur einem Wort alles zu verändern.
„Komm.“
Einfach so. Endlich!
Wenige Minuten war ich der glücklichste Mann, den man sich vorstellen kann. Mir fällt einer ihrer Sätze ein:
„Ja, meine Muschi, die kann schon was.“
In der Tat!
Für die Herrin durch die Waschanlage
Keine besonders gute Idee. Das war mir in dem Moment klar, als ihre Antwort kam: '10 Uhr am ersten Arbeitstag
nach dem Urlaub? Das ist nicht gerade das, was mich fröhlich stimmt. Geht es nicht auch einen Tag später?’. Ich
schätze an Ruby, dass sie ihr Herz auf der Zunge trägt. Da weiß der Sub doch gleich, woran er ist und braucht
sich später über Befindlichkeiten nicht zu wundern. Bloß: Einen Tag später ging bei mir einfach nicht. Einige Zeit
darauf die erlösende Nachricht: Sie würde sich mir zuliebe zu früher Stunde in München auf den Weg machen.
Ihr Wunsch, sie am Bahnhof abzuholen und zum Studio zu fahren, passte ideal in meinen Tagesplan. Schnell
noch in die Waschanlage, Polster gesaugt, Fenster geledert, um ja keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen.
Mit einer waschechten Domina auf dem Beifahrersitz quer durch Nürnberg zu fahren, hatte ich auch noch nie. Der
Gedanke, was wohl werden würde, löste in meinem Gehirn eine Fehlzündung nach der anderen aus. Wie immer
hatte sie es geschafft, mich lange vor dem eigentlichen Treffen auf ihre Planetenbahn zu zwingen.
SIE erscheint
8:32 Uhr. Der ICE rollte pünktlich ein. Ich wollte sie direkt an der Waggontür in Empfang nehmen. Wenn schon,
denn schon, dachte ich mir. Im Grunde begann die eigentliche Session damit nicht im Studio, sondern am
Bahnsteig - kleine Reminiszenz an Edmund Stoiber. Madame Ruby hatte sich kurz vorher auf Gleis 6 im Wagen
36 angekündigt. Super Zahlenkombi, schoss mir durch den Kopf: Doppelsechs hoch drei. Kaum aus dem Zug
gestiegen, wurde deutlich: An dieser Frau ist immer alles gleichzeitig: Da steht die Businesslady mit ihrem 30 kg
schweren Equipment auf dem Bahnsteig und es könnte sich eins zu eins um Meryl Streep handeln, die in ‚Der
Teufel trägt Prada’ in traumhaftem Outfit, Sonnenbrille, riesiger Handtasche und Handy in der Hand umher blickt,
ob nicht endlich ihre Assistentin Anna Hathaway auftaucht, ihr das Gepäck abnimmt, Termine checkt, Kaffee
dabei hat und die nächsten Kommandos entgegen nimmt. In diesem Fall lieferte ich das bestellte Heißgetränk,
dazu einiges an Gebäck. Ein kurzer Blick auf die Auswahl führte zu einem prompten 'Das reicht nicht für zwei
Studiotage.“ Also nochmal rein in die Bahnhofshalle. Den Koffer wuchtete ich irgendwie die Treppen hinunter und
dachte mir: "Was hat sie da nur drinnen?“. Vor meinem geistigen Auge erschienen schwere Kettenglieder,
Hodengewichte, Elektrospielzeuge, Overknees mit Eisenbeschlägen; kurzum alles, was der Sklave halt so
braucht. Beim Bäcker angekommen, überreichte sie mir ihre Handtasche zum Halten. Mich wunderte gar nichts
mehr. Das waren mindestens noch einmal knappe 4 Kilogramm und sofort schoss mir Mario Barth durch den
Kopf, der in seinen Shows gerne die unendlichen Weiten der Frauenhandtasche bespricht. Meinen Kommentar
schluckte ich runter, um mir eine Abfuhr über den angestaubten Humor der Boomergeneration zu ersparen.
Madame ergänzte ihr Essenssortiment und ab ging es ins geparkte Auto hinter dem Bahnhof. Die Fahrt ins Studio
mit Ruby June an der Seite war ein einziger Hochgenuss und das zarte Parfüm, das sie trug, hätte ich im
Fahrgastraum gerne länger konserviert. Im Studio angekommen trug ich den Koffer nach oben, parkte das Auto,
wurde an der Studiotür in Empfang genommen und im kleinen Folterraum geparkt. Die Herrin begab sich in die
Maske.
Augen auf beim Catwalk
Zauberhaft gestylt holte sie mich ab, um mich zu meiner eigenen Verwandlung ins Bad zu begleiten. Ganz
ungewohnt in hohen Pumps, die vorne spitz zuliefen. Keine Plateaus. Eine Unterbrustkorsage gewährte freien
Blick auf ihre wundervollen 75 B - Exemplare, das übliche Nichts mit diversen Bändern zierte ihren Unterleib,
schöne, halterlose Strümpfe und ein durchsichtiger Spitzenkimono rundeten das rubinrote Ensemble ab. Wie sie
so dahin schritt, fielen die Augen des Gefolgsmanns zwangsläufig in die Ritze Ihres kaum verhüllten Hinterns.
Wenig später der gleiche Weg zurück ins Spielzimmer mit ähnlichem Resultat: Der Blick wich nicht von ihren
Pobacken.
15 DEN
Im Behandlungszimmer angekommen wurde ich aufgefordert, mich in die richtige Position zu begeben, ehe sie
noch einmal kurz vor die Türe trat und ich Zeit hatte, mich zu sammeln. Musik setzte ein. Ich hörte ihre Schritte
draußen am Gang. Was für ein Genuss, sie auf Knien in gebückter Haltung empfangen zu dürfen. Meine Lippen
wanderten je einmal rund um das Schuhwerk, mit zaghaften Hautkontakten zu den 15-DEN-Nylons. Wundervolle
Augenblicke für einen Fußfetischisten, die viel zu schnell vergingen.
YouTube für Versager
Ich sollte mich nach der obligatorischen Ehrerbietung hinstellen und merkte erst jetzt, dass sie eine Apparatur
mitgebracht hatte, die ich ‚Sklavenhandschuh‘ nennen würde. Ich beschreibe die Konstruktion am besten so: Ein
beidseitig ausgeprägter Metallkäfig für die Hände, in dem jedes Fingerglied separat mittels eines
Schraubgewindes fixiert werden konnte. In dieser Haltung kam Mann sich vor wie beim Vater-Unser-Gebet in der
Kirche. Ruby grinste, legte sich lasziv mit gespreizten Beinen und kimonoverhangenem Allerheiligsten auf das
Bett und forderte honigsüß dazu auf, ihr die Schuhe auszuziehen. Die folgende Prozedur wäre auf YouTube viral
gegangen: Sich blöder anzustellen, war nicht möglich. Mal glitt der Absatz durch die Finger, mal kippte der Schuh
zur Seite. Das Drama erinnerte sehr an einen Pinguin beim Häkeln. Meine Herrin gurgelte amüsiert vor sich hin
und feuerte mich an. Nach einer gefühlten Ewigkeit standen die Schuhe endlich in Reih‘ und Glied vor dem Bett.
Als sie nach diesem entwürdigenden Schauspiel aufstand, fiel ihr Kimono wie zufällig auf den Boden. ‚Würdest
Du den bitte zurück aufs Bett legen‘, ordnete sie an. Ich bemühe diesmal den Vergleich mit einem Bären, der
Origami faltet, ehe das Kleidungsstück wieder an gewünschtem Ort lag. Glucksen von nebenan.
Die Elektrikerin rückt an
‚Na dann leg Dich mal hin, damit ich Dich ordentlich verdrahten kann’. Das geliebte eStim-Gerät wurde
ausgepackt, angeschlossen und in Betrieb gesetzt. Ein Grundbrummen setzte ein. Bei mir erzeugt der
Elektrodenfluss in niedriger Stärke immer ein Gefühl, wie wenn vier Ultraschallzahnbürsten gleichzeitig am
Hodensack scheuern. Oben an den Nippeln würde ich diesen Vergleich wählen: Einsetzende Betäubung nach
Zahnarztspritze. Allerdings nicht eine Injektion, sondern hundert. Ich kann es auch nicht ändern: Schmerzen in
Maßen bereiten mir einfach Freude.
Folter im Kerker
Nach passgenauer Stromjustage brachte sie mich in die Vertikale und schubste mich auf den Gang. Premiere.
Keine Ahnung, wie oft ich schon in der Passionfactory war, aber als Ruby links vom großen Ballsaal den Vorhang
beiseite schob, nahm ich ihn zum ersten Mal überhaupt wahr: Den kleinen, aber feinen Kerkerraum. Mit Liege.
‚Da rauf’, befahl sie mir. ‚Aber bitte leise, damit wir die anderen Gäste nicht stören’. Erst jetzt wurde mir bewusst,
auf was sie es heute anlegte: Folter im halböffentlichen Raum. Und genau das trat ein. Ich weiß nicht, wie oft ich
unter ihrem Hintern lag, wenn sich irgendwo eine Tür öffnete und Ihre Kolleginnen mit energischen Schritten auf
ihren Absätzen von A nach B hämmerten. Keine Ahnung, wieviele meiner Kollegen vor mir schon hier lagen und
genau das erlebten, was mir gerade widerfuhr. Das Kopfkino, das Ruby kreierte, spornte zusätzlich an: Wem ich
alles als Tagestoilette dienen würde, welche speziellen Bodenpflegearbeiten ich verrichten müsste, was echtes
Recycling von Sklavensperma bedeutet usw. Jede einzelne ihrer Vorstellungen bekräftigte sie mit einem
Sklavenkuss.
Ausstellungsstück - Ausstellungsglück
Plötzlich eine andere, mir vollkommen unbekannte Stimme. Während Rubys verbalem Furor hatte sich eine
Kollegin in den Raum gemogelt. Lady Zoey, wie ich später erfuhr. Ich musste mir nun von einer völlig fremden
Frau anhören, was für ein jämmerliches Schauspiel ich abgeben würde. Und ob die unwürdige Angelegenheit
nicht auch ein bisschen leiser ginge. Was Ruby sogleich mit einem dämpfenden Sit-in in die Tat umsetzte. Auf
meinem Gesicht. Wie lange die Beiden dieses böse Spiel mit mir trieben, kann ich nicht sagen. Irgendwann war
Zoey jedenfalls weg. Ruby regelte rauf. Die Impulse von unten hatten nun die Intensität eines Schlagbohrers und
als ich kurz vorm Explodieren war, auf einmal eine weitere, jedoch wohl bekannte Stimme: Uma!!! Das kann doch
gar nicht sein. Uma Sadote war zwar für diesen Tag angekündigt, niemals jedoch hätte ich sie zu dieser
unchristlichen Stunde erwartet. ‚Na wen haben wir denn da?‘, hob sie an. Im Anschluss - und das erlebt Mann
wirklich nur im Dominastudio - entwickelte sich ein kleiner, aber feiner Dialog, der üblicherweise eher im Café bei
einer zufälligen Begegnung stattfindet. Der Unterschied ist halt der, dass du völlig nackt und schweißgebadet mit
Strom an Deinem Steifen auf dem Gang eines Dominastudios liegst und auf Deinem Kopf ein weiblicher Hintern
sitzt. HERRLICH! Während ich maximal hyperventilierte, unterhielten sich die beiden noch ein Weilchen, ehe
Uma weiterhin gutes Gelingen wünschte und von dannen zog.
Ich komme gleich zum Ende: Es gelang!
Erwähnen möchte ich noch, dass die Akkuladung des rubyanischen E-Gerätes diesmal vor mir zu Ende war. Die
durch die Batterie ausgelöste Bewegungsenergie kompensierte locker die fehlende sportliche Fahrradaktivität an
diesem bemerkenswerten Tag. Vielen Dank an RUBY JUNE!
Bolero - Sehnsucht
Seit Monaten durchlöcherte ein bizarrer Gedanke mein Triebzentrum: Die Löwin unter den Dominas und meine rubinrote Göttin gemeinsam im großen Vernehmungssaal der Passion Factory. Inszenierung des Theaterstücks ‚Inquisition 2.0‘. Absurd - eigentlich. Die letzte Duo-Session war schon ein Weilchen her und - ganz ehrlich - mit fortschreitendem Alter hält Mann lieber an Gewohntem fest, als sich in neue Abenteuer zu stürzen. Nun ist Ruby einem Abenteuer niemals abgeneigt , das glatte Gegenteil von ‚alt, weiß, männlich’ und seit über einem Jahr meine Dauerinspiration in Sachen BDSM. Meine Nachfrage bei ihr traf fast erwartbar auf fruchtbaren Boden: Klar würde sie das machen. Elektra wäre ihr persönlich bekannt. Es sei halt nur so, dass die gewünschte Konstellation selten eintreffen würde: Beide zum gleichen Tag an gleichem Ort.
Im Wochenrhythmus studierte ich fortan die Tourdaten der beiden Mistresses und es schien so, als würde sich die Unvereinbarkeit der Elemente Wasser und Feuer im Dominaorbit fortsetzen: Kein gemeinsamer Auftritt der blauen Löwin (misselektra.com) und der roten Göttin (ruby-june.de). Ich dachte mir frustriert: Da haben beide den gleichen Webdesigner und trotzdem kommen sie nie zusammen.
Paso Doble - Blick nach vorne
Urplötzlich: 13. März. Elektra eingebucht. Ruby eingebucht. Hirnanhangdrüsen-Daueralarm. Zu schön, um wahr zu sein: Auch noch an einem Freitag. Daran hatte ich nur beste Erinnerungen (https://www.dominaforum.net/forum/bi-sklave-t68442.html). Nichts wie hin zum Smartphone, Anfrage an Miss June. Keine Stunde später: Ja, das klappt, sie hätte sich mit Elektra bereits abgesprochen, die Sache würde laufen.
Es begann der übliche Marathon in Sachen Geduld: Während die Tage zäh dahin flossen, trieften die Nächte in fiebriger Erwartung dessen, was auf mich zukommen würde. Fast sechs Wochen zogen so durch’s Land und die Dunkelheit dieses merkwürdigen Winters 2026 machte das Warten nicht leichter. Mehrere Nachrichten wechselten im Vorfeld hin und her. Als etablierter Bestfans-Abonnent meiner Göttin (www.bestfans.com/ruby-june) waren ihre Anregungen dort eine wunderbare Wartezeitüberbrückung. Als sich der Uhrzeiger schließlich doch auf Freitag, den 13ten quälte, hielt ich es fast nicht mehr aus.
Cha-cha-cha - SIE kommt zum Vorschein
Elektra öffnete. Vielmehr, sie trat ins Scheinwerferlicht. Es schob sich eine Energiewolke ins Treppenhaus, die mich von diesem Moment an in Beschlag nahm und mich während des gesamten Aufenthalts im Studio nicht mehr los ließ. Wir Trekkies der Boomer-Generation kennen das ja: Wenn Captain James T. Kirk in den Bann eines höheren Wesens gerät und dessen Charme verfällt. Genau so nahmen Elektras Elektronen Besitz von mir. Ich werde sie eines Tages fragen, wer auf die Idee dieses Künstlernamens kam. Was für eine Hammerfrau stand da vor mir? Gut 1,70 cm Bruttogröße (mit High Heels), karibischer Teint, perfekt geschminkt. Dunkle Röntgenaugen. Ein Gesicht ohne jeden Makel. Zähne, die so blitzten und strahlten, dass meine Brustwarzen sofort in ihren Mund springen wollten. Geflochtene Haare, blau gefärbt bis hinab zu ihrem Po. Feminine und athletische Erhabenheit in Vollendung. Sie begrüßte mich freundlich. Ich zerfloss. Wenn mich etwas völlig aus dem Konzept bringt, ist das eine Stimme, die ich so nicht erwartet hätte. Auf ihrem Insta-Channel (https://www.instagram.com/miss.elektra.munchen/ ) gibt es eine Menge traumhafter Bilder, jedoch kein Tondokument von ihr. Schade: Denn ihr leichter, spanischer Akzent verleiht ihr eine Einzigartigkeit, die sich ins Gedächtnis brennt. Wenn sie Dich später in der Session fragt, ob ihr Kaffee so wurzig (kein Tippfehler) wie angekündigt geschmeckt hat, vergisst du diesen Augenblick nie wieder. Kurzum: Überwältigend. Wie bei James T. Kirk. Der wusste auch nicht, wie ihm geschah.
Salsa - hinein ins Abenteuer
Wir gingen ins große Verhörzimmer, setzten uns an den Konferenztisch und plauderten ein wenig. Ruby trat ein. Ein Moment, wie gemacht für eine Superzeitlupe: Miss Elektra neben Miss June. Eine kühle Cola dimmte die Betriebstemperatur. Ich packte meine Mitbringsel aus. Vier Bäckertüten mit Frühstücksware für die beiden Schönheiten. Elektra blickte höchst erfreut und meinte anerkennend zur Kollegin: ‚Wow! Den hast du ja gut erzogen!‘. Ruby nickte und schaute sehr zufrieden. Bei der Präsentation der Hasenschnitte aus dem süßen Sortiment zauberte ich ihr ein zusätzliches Lächeln ins Gesicht: ‚Ostern kommt - da müssen wir Eier färben‘. Ich dachte an die Bilder, die sie vor genau einem Jahr im Netz veröffentlicht hatte: Ein blau gefärbtes Osterei, penetriert mit Ihrem Stilettoabsatz, die Schale kurz vorm Bersten. Wie wenn sie meine Gedanken erraten hätte, kam sofort: ‚Keine Ostereier, Du Dummerchen - Deine!‘. Gelächter in der Runde.
Es ging ins Bad und mit Ruby wieder zurück: Versehen mit einer blickdichten Augenbinde durfte ich mich an die Hüften meiner Göttin klammern und ihr im Gleichschritt folgen. Erheiterung bei Elektra, als wir ankamen. Lag wohl am passenden Ostermotiv: Vorne die Hirtin, hinten das Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird. Um ihr Opfer zu beruhigen, schmiegte sich die Schlächterin an mich, meinte aufreizend, sie hätte sich ausgezogen, fuhr mit ihren Armen von hinten an mein Gemächt und sofort stellte sich das gewünschte Resultat ein. Mein üblicher Tremor setzte ein.
Rumba - Emotion
Derart erregt wurde ich in den Netzkäfig mit Flaschenzug geschnürt: Ein Kettenkonstrukt, das sich beim Hochziehen verengt und wie ein Korsett um den Körper liegt. Atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes. Während ich bewegungsunfähig und blind einen Meter über dem Boden schwebte, waren alle Stellen meines Körpers frei zugänglich. Gemäß dem Motto der Session ‚Inquisition 2.0’ begann Elektra mit elektrischer Unterstützung, mir Geständnisse zu entlocken. Ich sollte meine geheimsten Phantasien preisgeben. Es ist immer wieder faszinierend, was eine 9-Volt-Blockbatterie anrichten kann, wenn sie, an den richtigen Stellen positioniert, ihre Wirkung entfacht. Sicherheitshalber gab sie mir noch auf den Weg, dass ihr übliches Safewort, ein dreimal hintereinander ausgesprochenes ‚Gnade’, wirkungslos sei, weil, Zitat ‚Gnade heute frei hätte’. Ihre schadenfrohe Lache bekräftigte dieses Statement mehr als überzeugend. Inmitten meines Zuckens - Elektra: ‚Wir haben hier einen echten Zappelphilipp‘ - wurde mir die Augenbinde abgenommen. Du schaust, an der Zimmerdecke hängend, auf zwei belustigte Frauen, die dir eine Gemeinheit nach der anderen zufügen, deren Schönheit dich aber so fesselt, dass die Lust nicht weicht. In diesem toxischen Gleichgewicht weiten sich die Schmerzgrenzen des Delinquenten konsequent.
Tango - Spannung
Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde ich ‚entkerkert‘. Die Dominas führten mich behutsam aufs Bett. Dort wartete bereits wieder eine Fixierung auf mich: Über die Bettlänge verteilt lagen sieben Riemen, die meinen Körper nun nicht in Metall schnürten, sondern in Leder. Das Resultat unterschied sich in nichts. Die intimen Körperregionen wurden erneut verdrahtet und elektrische Impulse eingeleitet. Ruby ging irgendwann mein stetes Hecheln auf die Nerven. Kurzerhand setzte sie sich auf mein Gesicht und freute sich, dass die lästigen Geräusche jäh verstummten. In mir verstummte auch etwas anderes, nämlich meine Atmung. Das folgende Wechselspiel, am besten betitelt mit ‚Red air - green air‘, ist eine besonders perfide Spielart meiner roten Göttin, und sie treibt mir damit immer derart viel Schweiß aus dem Körper, dass Elektra offensichtlich Mitleid bekam. ‚Oh, ich sehe, Du brauchst einen Schluck zu trinken, nicht wahr?‘. Sprach’s, und tauschte mit Ruby die Position. Was sich nun über mir entlud, forderte meine gesamte Aufmerksamkeit. Ich verweise an dieser Stelle auf den oben erwähnten, einprägsamen spanischen Akzent der blauen Löwin, als sie mich fragte, ob ihr Kaffee die richtige Würze hätte. Wenn das ‚ü‘ eher zum ‚u‘ wird, wird das würzige Substrat richtig charmant und lässt sich leichter schlucken.
Foxtrott - Gleichklang
Es ging nun dem Höhepunkt entgegen. Elektra nahm mir oben den Atem, Ruby bediente unten die Regler. Rot und blau beherrschten mein Leben. Ich sah oben nur noch zartbraune Haut, ich spürte unten nur noch pulsierende Stöße. Dazu das karibische Kommando, ich müsse doch allmählich wissen, wo Mund und Nase zu sitzen hätten. Eine besondere Zugabe gewährte mir Elektra, als die Lunge dem anspruchsvollen Takt ihres Traumpo’s nicht mehr gewachsen war: Breathplay, wechselweise in ihrer bestrumpften Kniekehle und zwischen ihren schönen Brüsten. Ultraerregend.
Die Damen hatten nach weiteren, endlosen Minuten ein Einsehen und rückten mit schwerem Gerät an. Rubys Massagepistole war mir ja bestens vertraut, aber Elektras Instrument setzte noch eins oben drauf: Es handelte sich um einen XXL-Massagestab mit oben aufgesetztem Silikonkäfig. Das Spiel ging so: Im Käfig hing das Corpus delicti und wurde mit vertikalen Vibrationen aufgepimt. Im Schritt hämmerte die rubysche Massagepistole horizontal und traktierte die Testikel. Irgendwo dazwischen klebten die Pads und gaben Elektronen ab. Besonders abartig: Während ich in den Wahnsinn abdriftete, unterhielten sich die beiden Maschinenführerinnen fachfrauisch über die Vor- und Nachteile der Apparate. Wieder einmal ein klarer Hinweis, wie die Arbeitswelt gerettet werden kann: Umkehr des Gender-pay-gaps: Während der Mann seinen Trieben erliegt, analysieren die Frauen die Versuchsanordnung.
Leider kam ich am Ende der Aufforderung nicht nach, Bescheid zu geben, wenn ich so weit wäre. Die Umstände ließen es einfach nicht zu, und so ergoß ich mich unkoordiniert in die Gegend. Meine Herrinnen nahmen dies unerwartet gelassen hin.
Habanera - Sinnlichkeit und Ausblick
Was nach der DNA-Abgabe mit mir passiert, ist schwer zu beschreiben. Ein Beben, ein stechender Lustschmerz rollt minutenlang durch meinen gesamten Organismus und führt zu einem einzigen Krampf. Ich könnte heulen und lachen zugleich. Für meine Umgebung besteht in diesen Augenblicken die größte Gefahr von blauen Flecken, weil ich mich in jeden sich bietenden Arm oder in jedes verfügbare Bein kralle. Elektra und Ruby stellten generös ihre Extremitäten zur Verfügung und nach einer Zeit der Regeneration kam es zu einer Art ‚Gruppenkuscheln’.
Ich durfte aufwachen und den Worten dieser beiden Schönheiten lauschen. Geduscht und gereinigt freute sich Elektra im Nachgespräch auf das mitgebrachte Vollkornkäsebrot, Ruby verzehrte eine Spinatschnecke und ich leerte eine weitere Cola, ehe mich die Löwin unter den Dominas an der Studiotür herzlich verabschiedete.
Ich weiß heute schon: Es wird eine Wiederholung geben, wenn die Planetenkonstellation ‚Rote Göttin‘ mit Aszendent ‚Blaue Löwin‘ erneut eintrifft.
Ich habe mich immer mal wieder gefragt, wann und wo sich meine Vorliebe für starke Frauen ausgeprägt hat. Fündig geworden bin ich in den Tiefen der Jugend: Damals, als die halbe, verpickelte Burschenschaft verdruckst zu den Schulhofschönheiten hinüber geschielt hat, in der Hoffnung, sie würde erhört. Was natürlich nicht der Fall war, denn die Schulhofschönheiten interessierten sich in erster Linie für die Alpha-Männer, die bereits motorisiert anreisten und das tiefe Tal der Pubertät durchschritten hatten. Wie sehr zehrte man davon, wenn völlig unverhofft das ein oder andere Lächeln, sehr selten sogar ein frivoler Satz im Auge oder Ohr des Heranwachsenden hängen blieb. Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger reichte dann im Nachgang eine leicht bekleidete Rockröhre in der BRAVO oder im Idealfall ein Centerfold im PLAYBOY, den hitzigen Wallungen im geschützten Raum der Bettdecke Freiraum zu verschaffen.
Und ewig lockt das Weib: Das weibliche Wissen, mit einem Augenzwinkern, einem coolen Move, einem Fingerschnippen oder anderen subtilen Gesten einen Kerl zu catchen, hat mich schon immer fasziniert und besetzt. Die Vorstellung, mich einer solchen Person mit Haut und Haar hinzugeben und alles für sie zu tun, lebt seit dieser Zeit in mir.
Leider sind die Exemplare Frau, die diesen Wünschen gerne nachkommen und privat mit einem Typ wie mir verkehren, handverlesen und absolute Mangelware. Zumal dann, wenn sich die eigene Außenwirkung auch optisch in Grenzen hält. Letztendlich bleibt als einzige Alternative nur der Gang in die professionelle Bizarrwelt. Dass ich hier in den letzten 35 Jahren eine Reihe exzellenter Damen kennenlernen durfte und wenig Reinfälle erlebt habe, ist für sich genommen schon einmalig.
Die Begegnung mit Ruby ist allerdings ein besonderer Glücksfall.
Sie ist anders als alle anderen vor ihr. Ich darf an dieser Stelle zu Protokoll geben, dass ich mich ein wenig verliebt habe in sie, weil sie so ist, wie sie ist:
Eine Domina für die Langstrecke. Du rufst diese Frau an und kannst dir zu hundert Prozent sicher sein, dass dich da niemand ankobert. Was sie sagt, meint sie auch so. Mehr Authentizität geht nicht. Ihr sorgendes Verantwortungsbewusstsein ist die Garantie, sich voll und ganz fallen lassen zu können. Natürlich lotet sie Grenzen aus, natürlich haut sie mal kräftig drauf und der ein oder andere Seitenhieb auf ihre ‚Hasen’, wie sie ihre Sklaven liebevoll zu nennen pflegt, ist stets dabei. Überhaupt trifft der von ihr gewählte Begriff ‚Hase‘ den Nagel auf den Kopf. Nicht der kuschelige Stoffhase, der üblicherweise gemeint ist, sondern der scheue, ängstliche Wildhase, der sein Leben der fürsorglichen Jägerin verdankt, die ihn jederzeit abschießen könnte. Wenn sie wollte. Was sie nicht tut.
Und so hopple ich alle paar Wochen zu ihr hin, fresse ihr immer mehr aus der Hand und hoffe, am Ende nicht als Braten auf ihrem Teller zu landen (oder vielleicht doch?)
Ganz kurz zu meinem zehnten Treffen mit ihr: Keine neuen Techniken, die in den Vorberichten nicht schon erwähnt worden wären: Strom bis zur Schmerzgrenze, Tigerbalm und Ingwerspray in einer kreativen Zweikomponenten-Anwendung inklusive dem göttlichen Spruch ‚Ich blas’ Dir einen’, wenn die Tinktur mit ihrem kühlen Atemstoß analog dem Handtuchwedeln bei 100 Grad in der Sauna in den Leib vordringt, viel Phantasie bei Wiege-und Waagespielen, ein amüsanter Wechsel von Körperflüssigkeiten, eine atemberaubende Nähe, das beste Breathplay der Welt, ein DirtyTalk, den MANN mit ins Bett nimmt und im Anschluss wie nach jeder Session ein Gespräch, als säße da die beste Freundin und nicht die Frau, die einem wenige Minuten zuvor alles abverlangt und Sorge dafür getragen hat, dass am Abend die eigene DNA in der Mülltonne vor der Passion Factory liegt.
Ruby June weitet nun seit über einem Jahr meine SM-Welt: SadoMaso - SocialMedia - SpicyMusic - auf Ikkimel wäre ich ohne sie auch nicht gekommen.
Ich komme einfach nicht los von Ihr!
Die Wahrheit liegt im Auge der Betrachterin
Ich bin nicht fett, keineswegs. Meine Herrin meinte vor längerem sinngemäß, ich wäre ‚ansehnlich‘, da würden sich gelegentlich andere Kaliber im Studio einfinden. Ich dachte mir damals nur, wenn ich mit einem entsprechenden Kaliber an einer anderer Stelle ausgestattet wäre, würde ich bei den Damen möglicher Weise mehr bleibenden Eindruck hinterlassen. Tendenziell ist das, was bei mir zwischen den Beinen hängt, eher unterdurchschnittlich. Überdurchschnittlich dagegen waren seit geraumer Zeit meine Körperfettwerte. Der Sommer dümpelte mäandernd dahin, außer gelegentlichen Radtouren versiegte die sportliche Aktivität auf ein muffiges Minimum. Es war mir anzusehen und ich wollte Ruby, die großen Wert auf ihre Figur und ihre Fitness legt, so nicht gegenüber treten. Der Plan war also folgender: Vor einer neuerlichen Begegnung setzte ich mir ein Gewichtsziel, das ich ihr 14 Tage mitteilen sollte. Ich würde mich dann vor ihren Augen wiegen. Würde die Waage mehr anzeigen, gäbe es je einhundert Gramm eine Strafaufgabe. Gesagt, getan. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr einen der schiere Gedanke an ein Date mit einer schönen Frau vorantreibt. Was tausend gute Vorsätze über zwei Monate nicht zustande bringen, läuft plötzlich wie von allein. Die Stelle nach dem Komma fiel im Tagestakt. Und so kam es, dass ich am Vortag eine Punktlandung hinlegte. Gewichtsziel erreicht. Jetzt galt es, den Status noch exakt 12 Stunden zu halten. Leicht nervös dachte ich mir, hoffentlich gibt es mit einem fremden Messgerät keine Überraschungen. Eine folgenschwere Vorahnung, wie sich bald herausstellen sollte.
Schummeln ist Scheiße
Pünktlich wie immer klingelte ich in der Otto-Kraus-Straße 10. Ruby öffnete die Tür. Holla die Waldfee! Ihr Blick verriet: Heute war mit ihr nicht zu spaßen. Ein kritischer Scan von oben nach unten und wieder zurück erinnerte mich an die Gepäckkontrolle im Nürnberger Flughafen. Erstmalig bereute ich an diesem Tag die Idee mit dem Gewicht. ’Na dann komm mal rein’, meinte sie, und irgendetwas in ihrer Stimme deutete darauf hin, dass sie heute weder sehr gute, noch gute Laune hatte. Ich zog den Bauch ein und lief, anders als sonst, vor ihr her. Offensichtlich beobachtete sie mein Profil von hinten. Da ich zur frühen Morgenstunde der erste Gast an diesem Tag war, meinte sie auch noch, ich könnte mir heute das Spielzimmer aussuchen und so entschied ich mich für das geräumigste Zimmer hinten rechts. Wir unterhielten uns wie üblich bei einer Tasse Kaffee über die Begebenheiten der letzten Wochen und die Herausforderungen der nächsten Wochen - Ruby ging mit ihrer Homepage www.ruby-june.de an den Start und plante einen großen Auftritt auf der VENUS in Berlin.
Einmal Bad und zurück und dann lag da: EINE WAAGE! Erster Versuch. Anzeige ‚ERR‘. Gelächter von rechts und die Aufforderung 'Probier es nochmal‘. Wieder das Gleiche. Auch beim dritten Mal keine Gewichtsanzeige. Ruby wurde unwirsch: 'Du hast doch hoffentlich heute Morgen ein Beweisfoto gemacht‘. Hatte ich natürlich nicht. Gottsei’s gedankt konnte ich aber per App auf die Messung vom Vortag zurückgreifen. Etwas vorschnell hielt ich ihr mein Handy vor die Nase. In der Folge entlud sich ein Gewitter über mir, wie ich es von Ruby noch nie gehört habe. Ob ich denn nicht wüsste, wie Mann seiner Göttin ein Sklavenhandy zu präsentieren hätte. Merde! Natürlich. Ich fiel auf die Knie, hielt mein Handy über den Kopf und zeigte ihr dien Screenshot. Der nächste Aufschrei. Ob ich sie wohl auf den Arm nehmen wollte. Mir ernsthaft genau das Zielgewicht zu präsentieren? Das könne ja nicht mein Ernst sein. Das hätte ernsthafte Konsequenzen.
Die Strafe folgt auf dem Glied
So schnell wie diesmal hing ich noch nie am Haken. Mit den Händen über dem Kopf am Flaschenzug fixiert zwang sie mich zu Kniebeugen, indem sie ihren Mörderabsatz in eine mit meinem Skrotum verbundene Schlinge klinkte und den Schuh Richtung Boden drückte. Dabei hatte die Elastizität von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen endliche Grenzen, in Folge dessen es zur Überdehnung kam. Ruby war auf Temperatur. Wieviele Kniebeugen ich schaffen würde? 15? 20? Ich weiß es nicht. Irgendwann wechselte sie die Spielart und wandte sich der oberen Körperhälfte zu. Eine sogenannte Violet Wand kam zum Einsatz. Meine Herrin war erstaunt. Ich zeigte keinerlei Reaktion. Auch auf höchster Stufe bloß ein leichtes Zucken. Entweder hatte mich meine Göttin in unseren nunmehr neun Sitzungen soweit konditioniert, dass das Toleranzlevel entsprechend hoch war, oder mein Körperfett verhinderte Schlimmeres. Deshalb Werkzeugwechsel: Das bekannte Elektrogerät wurde angelegt und verrichtete zuverlässig seine Arbeit. Ruby betrachtete sich das zuckende Elend eine zeitlang aus sicherem Abstand und kam schließlich mit einem diabolischen Funkeln in den Augen auf mich zu: „So, nachdem Du das letzte Mal so ergiebig auf Tigerbalm reagiert hast, habe ich etwas ganz Besonderes für Dich’. Sprach’s, hielt mir eine kleine Tube Salbe vor die Augen, ging in die Knie und verteilte die cremige Substanz liebevoll auf meinem erwartungsfrohen Glied. ‚Finalgon, mein Lieber, das ist der Endgegner‘. Ich schwöre bei allem, was mir lieb und teuer ist, ich hatte keine Ahnung, was in den nächsten Minuten auf mich zukam. Dabei begann es erst einmal anregend: Ein leichtes Kribbeln stieg von unten auf. Ruby gefahl mir, mich vor das Bett zu knien. Sie band meine immer noch verschnürten Arme vor mir nach unten gestreckt an einen Karabiner, der ziemlich tief am Bettgestell angebracht war. Nun drapierte sie sich abgewandt aufs Bett. Direkt vor meinem Gesicht legte sie ihr traumhaftes Hinterteil frei. ‚Komm, berühr mich, wenn Du kannst‘, forderte sie mich erheitert auf. Mit jedem Ruck, den ich mein Gesicht nach vorn bemühte, rutschte sie ein Stück weiter weg. Ich behalf mir, indem ich es mit den Knien irgendwie vom Boden aufs Bett schaffte. Die Herausforderung bestand in der Folge darin, über die nach hinten fixierten Arme die Balance zu wahren. Meine Göttin näherte sich wieder ein Stück. An dieser Stelle schlägt die Physik voll zu: Wieviel wiegt ein menschlicher Kopf? Laut Wikipedia zwischen 4 und 6 kg. Das bedeutete: Sobald ich mich zu Rubys Hintern beugte, kippte mein Oberkörper wie ein nasser Sack nach vorne. Ruby entwischte reaktionsschnell und ich landete mit der Nase in der Matratze Ein richtig trauriges Schauspiel, das meine Regisseurin maximal erheiternd fand. Besonders belustigend waren meine anschließenden Versuche, mich hochzurappeln. Nur um alles erneut auf die gleiche Weise zu erleben.
Der Endgegner
An dieser Stelle würde ich gerne exakt beschreiben wollen, welcher innerliche Tsunami sich mit stets stärker werdender Gewalt in meine Eingeweide fraß und ein Gefühl zur Folge hatte, als würde sich der komplette Körper in einem Schraubstock befinden. Ohne irgendetwas dagegen ausrichten zu können, rann mir der Schweiß nur so hinab. Ruby band mich los. Ich durfte mich auf den Rücken legen. Die Wirkung der Wärmesalbe, so wurde ich später aufgeklärt, nahm Fahrt auf. Ich konnte mich auf nichts anderes mehr konzentrieren als auf diesen Zustand, der zu Beginn einem nahenden Höhepunkt nicht unähnlich war, diesen jedoch spontan mit einem Riesensatz übersprang und alle Nervensynapsen auf Dauerfeuer hielt. Ich kenne so einen ähnlichen Daseinszustand nach dem Verzehr einer Messerspitze der Chilisorte Carolina Reaper, der ebenfalls einen zwanzigminütigen Kampf von Körper, Geist und Seele zur Folge hatte. Ich lag in den Armen meiner Herrin und heulte wie ein Schlosshund. Ich kann mich ehrlich nicht erinnern, ähnliche Studiomomente schon einmal durchlebt und durchlitten zu haben.
Dass die nachfolgenden Bemühungen von Domina Ruby June keinen Erfolg hatten, soll hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden. Nachdem der Kontakt zur Außenwelt wieder halbwegs hergestellt war, ging einfach nichts mehr. Der geschundene Organismus ließ sich auch von feinstem Dirty-Talk und den mechanischen Finessen der unfehlbaren Massagepistole nicht beeindrucken.
Dabei gestehe ich aufrichtig, dass mich diese Art der dominanten Spielart unglaublich fasziniert: Ich bevorzuge die unsichtbare, die spurlose Art der Willensbekundung. Keine Striemen, keine Tritte oder Ohrfeigen, kein Herumbrüllen. Ein elektronisches Gerät, das Wellen sendet, die niemand sieht. Eine Salbe, die Wirkung entfacht, die niemand anders spürt. Ein Dominakuss, der warm und feucht die Lippen benetzt und sich schnell verflüchtigt. Ein geflüsterter Befehl, den niemand anders hört. Geheime und intime Geschenke der Herrin an ihren Sklaven.